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Die Losung

Viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns auf den Berg des HERRN gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen!

Jesaja 2,3

Weil wir durch das Blut Jesu die Freiheit haben zum Eingang in das Heiligtum, den er uns aufgetan hat als neuen und lebendigen Weg, so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in vollkommenem Glauben.

Hebräer 10,19.20.22

Mit voller Kraft für’s Klima

Hemme/Dithmarschen – Es ist ja noch ein bisschen hin, aber man sollte sich den Termin vormerken: Am Sonntag, 26. September, wird in Dithmarschen die regionale Klimakampagne mit einen Schöpfungsgottesdienst eröffnet. Bereits jetzt arbeitet das Team um Ökumenereferentin Evamaria Drews mit Hochdruck an der Gestaltung des Tagesprogramms. Es soll viel Informationen, fairen Kaffee und vegetarisches Essen aus der Region geben, aber auch für Unterhaltung ist gesorgt: Geladen sind „Die Wallener“, die bereits auf dem Heider Marktfrieden mit mittelalterlicher Bordunmusik erfreuten.

Ziel ist es, am diesen Tag die Klimakampagne für Dithmarschen auf den Weg zu bringen. „Die nordelbische Klimakampagne ist mit dem Ziel gegründet worden, die CO2-Emissionen der Gemeinden und Einrichtungen bis 2015 um 25 Prozent zu senken“, erklärt Robert Rattay, Mitglied des Vorbereitungsteams und stellvertretender Vorsitzender des dithmarscher Umweltausschusses. Erreicht werden soll das durch die Verwendung „grünen“ Stroms, durch verbessertes Gebäudemanagement und durch das Energiecontrolling, das in Dithmarschen schon weit fortgeschritten ist, wie Rattay weiß. „Mein persönliches Ziel ist die Senkung der Emissionen um 30 Prozent“, sagt er. Durch die Strom-Umstellung allein seien schon 20 Prozent zu erreichen. Für den Rest plant er, Fortbildungen für KüsterInnen und andere Mitarbeitende anzubieten und sie einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie zu lehren.

Auch auf Evamaria Drews kommt Arbeit zu: Sie will in Kindergärten und Konfirmandengruppen den Klimaschutz zum Thema machen. Für die Jüngsten wäre zum Beispiel eine ,Wasserwoche’ denkbar, bei der die Kleinen etwas über die Kostbarkeit des Wassers und über einen sinnvollen Umgang mit ihm erfahren. Bei den etwas Größeren kann es dann schon um das Thema Klimagerechtigkeit gehen. „Wir können als Christen hier nicht unsere Augen vor dem verschließen, was anderswo durch den Klimawandel bereits geschieht“, sagt sie. Im Südpazifik zum Beispiel werden bereits Inseln evakuiert, sie werden über kurz oder lang dem steigenden Meeresspiegel zum Opfer fallen.

Der Gottesdienst zur Eröffnung der Regionalen Klimakonferenz beginnt um 10 Uhr in der Hemmer St. Marien-Kirche. Danach gibt es einen Kaffee im Stehen und Musik der „Wallener“, bis etwa um 11.30 Uhr Pastor Jan Christensen, Geschäftsführer der nordelbischen Klimakampagne, sein Impulsreferat beginnt. In diesem Rahmen soll der Kirchengemeinde Hemme und ihrem Pastor Wolfgang Lange eine Urkunde überreicht werden: Die Gemeinde hatte sich an der nordelbischen Ausschreibung  „Die Hütte der Frommen wird grünen“ beteiligt und mit der energetischen Sanierung ihres Pastorats einen ersten Platz des Wettbewerbs gewonnen.

Bis 15 Uhr stehen dann Informationen auf dem „Markt der Möglichkeiten“ bereit. Robert Rattay organisiert eine Tombola zum Thema, die Kirchengemeinde Hemme sorgt für das leibliche Wohl. In Planung ist außerdem eine Sternfahrt mit dem Fahrrad zum Gottesdienst. Aktuelle Informationen finden Sie im Internet unter www.kirche-dithmarschen.de.
Text und Bild: Inke Raabe